Ablauf

Der Ablauf einer möglichen Psychotherapie beginnt in einem ersten Schritt mit einem gemeinsamen Erstgespräch. Dieses dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Sie bekommen einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise und können mir von Ihrer Belastung und Problematik berichten.

Während der Diagnostik-Phase (auch „probatorische Sitzungen“ genannt) geht es um die genaue Erfassung der Symptomatik, die Abklärung des Vorliegens einer psychischen Störung, ihrer Entstehung und Aufrechterhaltung und um Ihre Lebensgeschichte. Aufbauend auf diesen Informationen erfolgt eine diagnostische Einordnung der Symptomatik. Wir entwickeln gemeinsam ein individuelles Erklärungsmodell Ihrer Problematik. Aus diesem können Therapieziele abgeleitet und erarbeitet werden, wie eine Behandlung in Ihrem individuellen Fall aussehen sollte.
Ich unterbreite Ihnen auf diesen Grundlagen einen Behandlungsvorschlag. Sodann können Sie für sich eine Entscheidung für oder gegen die Behandlung treffen.

Die Behandlungsphase wird auf Ihre Anliegen und die zuvor vereinbarten Therapieziele angepasst.

Die Anzahl und Häufigkeit der Sitzungen richtet sich nach der individuellen Ausprägung und dem Schweregrad der Symptomatik. Während der Behandlung erarbeiten wir zusammen mit den Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie und Klärungsorientierten Psychotherapie hilfreiche Denk- und Handlungsmuster und erproben diese gemeinsam. In diesem Rahmen kann es sinnvoll sein, bspw. sich im Rahmen von Expositionen zuvor lange vermiedenen Situationen zu stellen. Hierbei begleite ich sie gerne. Im weiteren Verlauf geht es darum, die neu erarbeiteten Muster zunehmend selbständig anzuwenden und diese in Ihrem Alltag zu etablieren. Zum Therapieende erfolgt eine Rückfallprophylaxe zur Sicherung der erreichten Therapiefortschritte.

Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten.