Konzept

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie setzt als wissenschaftlich anerkanntes Richtlinienverhalten konkret am Verhalten an und orientert sich am aufgetretenen Problem.

Sie hilft, unerwünschtes Verhalten abzubauen und erwünschtes Verhalten wieder aufzubauen. Dabei soll nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ neues Verhalten gelernt und eingeübt werden, z.B. mit Hilfe von Verhaltensexperimenten. Eigene vorhandene Ressourcen und das soziale Umfeld sollen, gerade bei Kindern und Jugendlichen, passend mit eingebunden und positiv gestärkt werden. Weiterhin ist dies ein abgesicherter, effektiver Ansatz zur Veränderung nicht hilfreicher Denkmuster, Verhaltensweisen und belastender Gefühle.

Die Patientinnen und Patienten werden als eigene Experten für ihr Denken, Fühlen und Handeln angesehen. Dabei liegt es in der Verantwortung der Patientinnen und Patienten, eigene Therapieziele zu formulieren und ihren Therapieprozess mitzugestalten.

Systemische Familientherapie

Die systemische Familientherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, welches weltweit effektiv und verbreitet ist und in verschiedenen Kontexten eingesetzt wird, z.B. bei der Arbeit mit Familien, bei Einzelnen und in Teams. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem sozialen Beziehungskontext psychischer Störungen, insbesondere auf den Interaktionen zwischen den Mitgliedern einer Familie. In der Familientherapie geht man davon aus, dass die gezeigten Symptome und Probleme eines Familienmitglieds durch das Verhalten und die Kommunikation aller Personen innerhalb der Familie hervorgerufen bzw. durch diese aufrechterhalten werden. Eine systemisch erarbeitete Veränderung eines System kann gleich einem „Dominoeffekt“ eine Veränderung bei allen Mitgliedern einer Familie auslösen und so zu einer neuen lösungs- und ressourcenorientierten Kommunikation verhelfen. Die Familientherapie setzt hierbei einen besonderen Fokus auf die Ressourcen und Stärken einer Familie und versucht diese wieder zu aktivieren.

Bei meiner Arbeit lege ich, falls nötig und nur mit ihrem Einverständnis, großen Wert auf eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit den indivuellen Helfernetzwerken, z.B. den Kinderärzten und Kinder- und Jugendlichenpsychiatern vor Ort, falls z.B. einmal eine medikamentöse Abklärung oder weitere Testung wichtig sein sollte oder eine weitere Unterstützung der Familie durch externe Hilfen.